Kurzanleitung

From EventGhost

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Contents

[edit] Hauptfenster

Nach dem ersten Start werdet ihr ein Fenster sehen, das etwa so aussieht: image:DE_Mainwindow.png

[edit] Logger

Auf der linken Seite des Hauptfenster befindet sich der sogenannte "Logger". In dieser Liste werden alle Ereignisse und ausgeführten Befehle aufgezeichnet. Warnungen und Fehlermeldungen erscheinen ebenfalls dort. Mittels des Loggers kann man sehr gut verfolgen, was in EventGhost passiert.

[edit] Konfigurations-Baum

Die rechte Seite des Hauptfensters ist die eigentlich Konfiguration, die entsprechend den Anforderungen editiert werden kann. Dazu werden verschiedene Elemente diesem Baum hinzugefügt und durch Verschieben angeordnet.

Kommen wir gleich zu der Beschreibung der Elementen im Konfigurations-Baum:

[edit] image:root.png Root-Element

Das oberste Element ist immer dieses Computer-Symbol. Zur Zeit hat es keine besondere Bedeutung, aber es ist nun mal immer da.

[edit] image:autostart.png Autostart-Element

Gleich darunter seht ihr das Autostart-Element, von dem es immer nur genau eines in der Konfiguration gibt. Hier erscheinen die hinzugefügten Plugins, sowie Befehle, die ihr gleich beim Start von EventGhost ausgeführt haben wollt.

[edit] image:plugin.png Plugin-Element

Plugins erweitern EventGhost um zusätzliche Befehle und/oder erzeugen Ereignisse. In diesem Beispiel seht ihr gleich drei Plugins, die in dem Autostart-Element liegen:

  • Das X10-Plugin um eine X10-Fernbedienung in EventGhost bekannt zu machen.
  • Das Zoom Player Plugin, das die Steuerung dieses beliebten Mediaplayers ermöglicht.
  • Das Winamp Plugin, mit dem auch die Bedienung dieses Programms ein Kinderspiel wird.

Die Plugins können u.U. durch einen Doppelklick auf ihr Symbol noch weiter konfiguriert werden. Zusätzliche Plugins können übrigens mit dem Menü "Bearbeiten/Plugin hinzufügen..." ausgewählt werden und landen dann automatisch in diesem Autostart-Element.

[edit] image:folder.png Ordner-Element

Ordner haben eigentlich keine andere Funktion als Makros aufzunehmen oder weitere Ordner. Sie sind also ein Element zur Strukturierung der Konfiguration. Man kann ihnen nach belieben eine Bezeichnung geben, damit man leichter erkennt, worum es geht.

[edit] image:macro.png Makro-Element

Makros können auch nach belieben bezeichnet werden. Ein Makro allein kann noch nichts tun, aber es ist der Platz, an dem Ereignisse und Befehle zusammengeführt werden. Dazu kommen wir gleich.

[edit] image:event.png Ereignis-Element

Durch das hinzufügen eines Ereignis-Elements, wird dem Makro beigebracht, dass es auf das entsprechende Ereignis reagieren soll. Später wird man dafür einen Auswahldialog bekommen, aber im Moment läuft das so:

Jedes Plugin kann verschiedene Ereignisse produzieren. Es stellt dann eine Bezeichnung für das Plugin voran, gefolgt von einem Punkt und der eigentlichen Bezeichnung des Ereignisses. Drückt man also z.B. auf der X10-Fernbedienung die "Up" Taste, dann erhält man ein "X10.Up" Ereignis. Hat man nun auch noch eine weitere Fernbedienung mit einem anderen Plugin mit EventGhost verbunden, dann kann es dort auch eine "Up" Taste geben und das vollständige Ereignis könnte dann z.B. "IgorPlug.Up" lauten.

Grundsätzlich kann man Ereignisse auf drei Arten einem Makro zuweisen:

  1. Einfach vom Logger das Ereignis in das gewünschte Makro im Baum ziehen.
  2. Das Ereignis im Logger kopieren und dann in das Makro einfügen.
  3. Ein neues Ereignis über Menü oder Toolbar erzeugen und ihm dem Namen des gewünschten Ereignisses geben. Dann muss man aber genau auf die Groß/Kleinschreibung achten. Bei dieser Alternative gibt es noch besondere Möglichkeiten. Gibt man bei dem Ereignis-Element nur "Up" als Bezeichnung an, dann reagiert es auf die Up-Tasten aller Fernbedienungen. Gibt man das vollständige Ereignis "X10.Up" an, dann reagiert es nur auf die Up-Taste der X10-Fernbedienung. Und gibt man ein Sternchen in der Form "X10.*" an, dann wird auf alle Ereignisse der X10-Fernbedienung reagiert.

Nun gibt es noch einige spezielle Ereignisse:

OnInit
Dieses Ereignis kommt einfach direkt nachdem EventGhost die Konfiguration geladen hat. Dadurch kann man Makros erzeugen, die beim Start von EventGhost gleich ausgeführt werden, ohne dass man dafür das Autostart-Element benutzen muss.
OnInitAfterBoot
Dieses Ereignis kommt auch direkt nach dem Start von EventGhost, aber nur, wenn EventGhost das erste Mal nach dem Hochfahren des Rechners gestartet wird. Hiermit können also Aktionen ausgelöst werden, die nur einmal pro Rechner-Sitzung erfolgen sollen, also in etwa wie bei dem Autostart-Ordner von Windows.
OnEndSession
Wird der Rechner heruntergefahren oder der Anwender abgemeldet, dann wird dieses Ereignis ausgelöst. Dieses ist also die letzte Chance noch ein Makro auszuführen.

[edit] image:action.png Befehls-Element

Befehls-Elemente haben eine ganze Reihe von verschiedenen Icons und führen die eigentlichen Aktionen aus. Jedes Plugin kann EventGhost beliebig viele neue Befehle "beibringen". Tatsächlich sind ausnahmslos alle Befehle in EventGhost durch Plugins realisiert, selbst die grundsätzlichsten. Deshalb gibt es ein paar Plugins, die immer beim Start von EventGhost geladen werden, ohne dass der Benutzer diese extra seiner Konfiguration hinzufügen muss.

Die Befehle eines Makros werden einfach in der Reihenfolge wie sie im Makro stehen nacheinander ausgeführt. Sie geben sich in der Regel automatisch eine möglichst treffende Bezeichnung, die aber bei Bedarf auch selbst vergeben werden kann. Hat man die Bezeichnung eines Befehl-Elements "überschrieben", dann wird diese kursiv und farblich leicht abgesetzt angezeigt, damit sofort erkenntlich ist, dass es nicht mehr die Standard-Bezeichnung ist. Möchte man wieder die vorgegebene Bezeichnung haben, dann löscht man einfach einmal seine Bezeichnung.

Jeder Befehl kann noch weitere Optionen haben, die man mit einem Doppelklick auf das Element angezeigt bekommt.

Um nun einem Makro einen (weiteren) Befehl hinzuzufügen, wählt man in Bearbeiten Menü "Befehl hinzufügen..." oder drückt auf den entsprechenden Knopf des Toolbars. Es erscheint dann der:

[edit] Befehls-Auswahldialog

image:DE_AddAction.png

In diesem Dialog sind nun die möglichen Befehle gruppiert aufgelistet. Auf der rechten Seite wird eine kleine Erklärung gezeigt, die bei der Auswahl helfen soll. Macht man nun ein Doppeltklick auf ein Element oder drückt auf "Ok", dann wird das Element dem zuletzt im Konfigurations-Baum markiertem Makro hinzugefügt.

Unter Umständen kommt je nach gewähltem Befehl dann gleich ein weiterer Dialog, der spezielle Optionen zu diesem Befehl abfragt. Hat man z.B. einen "Starte Anwendung" Befehl gewählt, dann erscheint dieser Dialog:

image:DE_StartApplication.png

Hier kann man also das zu startende Programm, seine Aufrufparameter und weitere Optionen festlegen.

[edit] Aktivierung und Deaktivierung von Elementen

Jedes Element im Konfigurations-Baum kann aktiviert oder deaktiviert sein.

Wenn man z.B. ein Makro selektiert und dann im Bearbeiten-Menü "Deaktiviert" auswählt, dann könnt ihr sehen, dass sich das Makro-Icon plötzlich verändert. Es ist jetzt mit einem roten Kreuz durchgestrichen um auf seinen deaktivierten Zustand hinzuweisen. Wählt man die Menü-Funktion erneut aus, dann wird es wieder aktiviert.

Wenn ein Element deaktiviert ist, dann verhält es sich, also ob es gar nicht da wäre. Es reagiert also nicht mehr auf Ereignisse bzw. wird bei der Ausführung einfach übersprungen. Wichtig ist nun zu wissen, dass dieses auch für alle Unterelemente des deaktivierten Elementes gilt. Deaktiviert man also einen Ordner, dann reagieren auch alle Makros in diesem Ordner nicht mehr.

Diese Eigenschaft wird z.B. ausgenutzt um mit den gleichen Tasten sowohl Zoom Player als auch Winamp in der Beispiel-Konfiguration zu steuern. Drückt man nämlich auf die "DVD"-Taste, dann wird der Winamp-Ordner deaktiviert und der Zoom Player-Ordner aktiviert. Drückt man auf die "Music"-Taste, dann ist es entsprechend umgekehrt. Diese Umschaltung geschieht mit dem Befehl "Aktiviere exklusiv Ordner/Makro". Mit diesem Befehl wird ein Ordner oder Makro ausgewählt, das aktiviert werden soll. Gleichzeitig sorgt dieser Befehl aber auch dafür, dass alle anderen Ordner die in dem gleichen Zweig des Baumes und auf der der gleichen Ebene wie dieses ausgewählte Objekt liegen, deaktiviert werden. Es werden also alle "Geschwister" des Zielobjektes deaktiviert.

Die Erklärung mag jetzt etwas schwierig geklungen haben, es ist aber eigentlich recht einfach. Zum Verständnis solltest du einfach mal die verschiedenen "Switch to mode:" Makros in der Beispiel-Konfiguration ausführen und dann beobachten, was im "Context Folder" passiert. Dort wirst du dann sehen, dass jeweils nur ein Ordner aktiviert ist.

Mit dieser Technik kann man schon recht brauchbare Konfigurationen erstellen, die unterschiedliche Tastenbelegungen haben, je nachdem welches Programm man momentan steuern möchte.

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